An dieser Stelle soll nach Jahren der Zuchtarbeit etwas resümiert werden.
 

Zunächst einmal stellen wir stolz und erfreut fest, dass der Retro-Mops die Erwartungen seiner Fans in den allermeisten Fällen nicht nur erfüllt, sondern bei weitem übertrifft.

Natürlich ist auch dieser Hund ein Zuchtergebnis und man kann keinesfalls zu hundert Prozent erfüllbare Versprechen oder Voraussagen machen – aber die Praxis zeigt dennoch deutlich, was der „etwas andere Mops“ hinzugewonnen hat.

Diese Hunde zeigen bei sonnigem, aufgeschlossenem Wesen eine hervorragende Auffassungsgabe gepaart mit dem, was man „will to please“ nennt.

Das heißt, sie werden durch ihre große Lernfähigkeit und ihr angenehmes Wesen zu regelrechten Musterschülern, die schnell und gern umsetzen, was man ihnen vermittelt.

Hier sieht man als Beispiel die kleine Niki mit ihrem Frauchen Stella Seretis beim Dogdancing:

 

 

Unsere Retro-Möpse sind Gesellschaftshunde par excellence – sie lieben die Gesellschaft von kleinen und großen Menschen, Hunden, Katzen und anderen Tieren. Und sie sind von einer Größe, die überall gern gesehen ist und auch im Doppelpack zum Beispiel als Feriengast schnell akzeptiert wird.

 

 

 

 

 

 

Wichtig ist für den Mops natürlich aber vor allem der Gesundheitsaspekt. Auch hier können wir im Großen und Ganzen viele Vorteile benennen.

Die sportliche, gestreckte Gestalt mit der elegant geschwungenen Hals- und Nackenpartie sieht nicht nur ausgesprochen edel aus, sie bedeutet gleichzeitig wegen der nicht gestauchten Körperform das beste Mittel gegen die gefürchtete Keilwirbelbildung.

Auf den folgenden Bildern kann man die veränderte Körperform sehr gut erkennen:

 

 

 

 

Insgesamt fällt das allgemein festere Bindegewebe auf, welches viele positive Auswirkungen für den Atemtrakt, aber auch für den Gelenk- und Bänderapparat mit sich bringt.

Der PRT hat zudem eine gute Winkelung (wichtig für gesunde Knie) und die Anlage zu weitaus verbesserter Hüftgelenksgesundheit eingebracht.

 

 

 

 

Besondere Beachtung in unserer Zuchtarbeit lag von Beginn an bei der Revision der übertriebenen Rundköpfigkeit.

Profilbilder einiger unserer Nachzuchten zeigen, was wir bislang erreichen konnten.

Sicher sind die gut eingelagerten Augen und die deutlich nach vorn verlagerten Schnauzen gut zu erkennen - gesundheitliche Pluspunkte von unschätzbarem Wert und optisch von großer Ästhetik.

Hiermit gehen auch wieder deutlich kleinere Nasenfalten und offenere Gehörgänge einher – das alles bedeutet eine erhebliche Verbesserung der Lebenssituation.

 

 

 

 

 

Auf den weiteren Bildern möchte ich darum bitten, das Augenmerk besonders auf die Nasen der Tiere zu richten.

Hier können Sie nämlich wieder etwas sehen, was mit Fug und Recht als Nasenlöcher zu bezeichnen ist und nicht mehr an enge Spalten oder Belüftungsschlitze denken lässt.

So wird ein freier Luftstrom ermöglicht und ein übergroßer Unterdruck durch die weit verbreiteten Naresstenosen des Mopses mit all den schrecklichen Folgen für den nachfolgenden Atemtrakt - wie Kehlkopfkollaps oder das Instabilwerden der Luftröhre - wirkungsvoll vermieden.

Weitere wichtige Informationen zur Nasenatmung finden Sie hier:  Die Mopsnase (klick)

 

 

 

 

 

 

Die Verpaarung von Tieren unterschiedlicher F-Grade (diese bezeichnen den Grad der Rückzüchtung auf den Mops) unter Vermeidung der unguten Extreme lässt uns als Züchter im ZKR sehr zuversichtlich in die Zukunft des Retro-Mopses blicken.

Die Ergebnisse unserer Zucht zeigen ein homogenes aber keinesfalls schablonenhaft-uniformes Bild.

 
 
weitere Infos zum Züchterkreis:
 
 
 
 
 
Gisa Kleinschmidt + Tel. 02392/8053055 + kleinschmidt-family@t-online.de
Breslauer Str. 22 + 58809 Neuenrade

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